Meine letzte Prüfung am Dienstagmorgen, 9 Uhr, ist gut gelaufen. Endlich durfte ich auch mal eine mündliche Prüfung haben
Der Professor kam erst einmal über eine halbe Stunde zu spät, dann wurden zwei Kommilitonen vor mir geprüft. Während dessen durften wir anderen im Raum warten und zwischendurch auch raus gehen ohne dass es gestört hätte. Als ich dann gegen viertel vor elf endlich dran war, war nur noch ein Student nach mir dran und hat im Raum gesessen und zugehört. Obwohl ich die Hausarbeit auf Englisch geschrieben hatte, war dir Prüfung auf Italienisch und mir wurden Fragen zur Hausarbeit gestellt und zu einer Aufgabe von der Klausur im Mai. Ganz schön schwierig, auf Italienisch über einen englischen Text zu sprechen… Nach 20 Minuten war ich dann endlich fertig und bin mit 30 Punkten nach Hause gegangen
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noch einmal Uni
Juli 17, 2008 · Kommentar schreiben
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Klausuren und Prüfungen
Juni 25, 2008 · Kommentar schreiben
Für eine Klausur anmelden? Meistens nicht notwendig
Wie lange dauert die Klausur? Weiß man vorher leider nicht so genau. Wo findet die Klausur statt? Aahh, es steht auch 5 Minuten vorher nirgendwo!! Ich habe in 3 Fächern Klausuren geschrieben – und 3mal waren sie völlig unterschiedlich.
Meine erste Klausur war in econometria applicata, angewandte Ökonometrie. 5 Leute, maximaler Abstand zwischen unseren Plätzen, 2 Stunden Zeit und jeder durfte ein Blatt mit in die Klausur nehmen, egal was drauf geschrieben war und egal, wie groß. Es hat zwar einen ganzen Tag gebraucht, um die Blätter vorzubereiten, wir hatten aber alle eins dabei
so war die Klausur machbar und ich habe mit 30 Punkten bestanden. Die zweite Klausur in Ökonometrie lief so ähnlich ab (übrig waren nur noch 4 Studenten), anders war, dass aus 2 Stunden unerwarteter weise 3 wurden (der Prof hatte nicht rechtzeitig auf die Uhr gesehen) und dass im selben Raum Klausureinsicht für ein anderes Fach war!!! Das Ergebnis der Klausur lässt leider noch auf sich warten… Nach der Klausur hatten wir dann 10 Tage Zeit, um eine Hausarbeit zu schreiben. Wie konnte es anders sein – ich sollte über eins der letzten Kapitel des Skriptes (Strukturmodelle) mit deutschen Daten schreiben, alles andere war mir selbst überlassen. Welche Note ich haben werde, weiß ich noch nicht, der Professor ist im Moment in Paris und somit nicht zu erreichen…
Die zweite Klausur war in politica economica e industriale… Es gab eine ewig lange Literaturliste, von der alles in der Klausur abgefragt werden konnte, darunter ungefähr 5 Bücher, die der Prof selber geschrieben hat. Ich habe noch nie eine Klausur gesehen, in der so viel gepfuscht wurde – da wurden Skripte ausgepackt, sich über Reihen hinweg unterhalten und Unterlagen ausgetauscht… So konnten wir uns wenigstens darüber austauschen, um was es in dem Text in der Klausur geht; geholfen hat das aber nicht viel. Alle Erasmusstudenten haben bestanden, eine gute Note hat aber keiner von uns bekommen… Vielleicht, weil wir auf Englisch geschrieben haben? Die Prüfung über den zweiten Teil der Vorlesung, die 3 Wochen später war, haben die meisten von uns dann gleich bleiben gelassen
Drittes Fach, wieder alles anders. Crescita e sviluppo, Wachstum und Entwicklung. Die „Zwischenprüfung“ war am Ende des Semesters und beinhaltete den gesamten Vorlesungsstoff; die Klausur war denen in Bonn am ähnlichsten. Aber auch von der Klausur weiß ich das Ergebnis noch nicht… Danach muss jeder eine Hausarbeit schreiben. Bis wann? Egal! Hauptsache, vor einem der drei Klausurtermine, weil es dann eine mündliche Prüfung über den Inhalt der Hausarbeit gibt. Ich werde am 15. Juli die Prüfung haben und damit das Semester in Siena abschließen…
Jetzt sieht es so aus, als gäbe es hier ständig Hausarbeiten und Klausuren. Ich hatte scheinbar ein Talent, genau die Fächer mit Hausarbeiten zu wählen. Und in anderen Studiengängen gibt es auch fast nur mündliche Prüfungen. Das Problem bei den mündlichen Prüfungen ist, dass man nicht weiß, wann man an der Reihe ist. Wenn man Nummer 87 auf der Liste ist, wartet man solange, bis alle 86 vorher dran waren. Das kann mitunter 2-3 Tage dauern, an denen man immer wieder in die Uni geht und darauf wartet, an der Reihe zu sein!
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