Sonntagmorgen 8 Uhr. Steffi und ich machen uns auf den Weg zum Bahnhof um die lange Reise nach Pisa anzutreten
nach 2 Stunden Zugfahrt sind wir in schon da und sind ganz Tourist – mit Stadtplan der Hand in Richtung Piazza di Meracoli. Das ist auch so ziemlich das einzige, das an Pisa interessant ist, dort stehen der schiefe Turm, der Dom und unglaublich viele Stände, um den Touristen lauter tolle Sachen, wie Mini-Schiefe-Türme wahlweise als Schneekugeln, Anhänger, normale Staubfänger-Figürchen, Bilder, T-Shirts… Der Rest von Pisa war ziemlich menschenleer. Die Italiener wählen (?) oder schlafen noch und Touristen gab es seltsamerweise nicht viele. Dafür gibt es sehr leckeres Eis in Pisa *mmhhh*
Also wieder zum Bahnhof und in den Zug nach Lucca – nochmal 20 Minuten weiter nördlich von Pisa. Lucca (80000 Einwohner – hier scheint alles größer zu sein, als Siena) hat rund um die Innenstadt eine Stadtmauer, auf der man spazieren gehen kann, weiterhin erwähnenswert ist vielleicht die Piazza amphiteatro. Und weil Tourist sein ziemlich anstrengend ist, haben wir uns auf der Stadtmauer in die Sonne gesetzt und das gute Wetter genossen. Mittlerweile sind auch ein paar mehr Menschen unterwegs. Entweder haben die Italiener schon fertig gewählt oder haben sich letztendlich doch für einen sonnigen Nachmittag entschlossen.
Endlich zurück in Siena, war es schon so spät, dass wir schnell in der Mensa gegessen haben und todmüde ins Bett gefallen sind. Tourist sein ist schon anstrengend.